ARTHROSKOPISCHE OPERATIONEN
ALLGEMEINES
Das Wort Arthroskopie leitet sich von den beiden griechischen
Wörtern Arthros und skopein mit der Bedeutung
in das Gelenk hineinschauen ab. Auf Grund fortschrittlicher Techniken in
der Optik und Miniaturisierung von Linsensystemen und Operationsinstrumenten
hat diese Art der Diagnostik und Operationstechnik in den 80iger
Jahern einen rasanten Aufstieg erlebt. So konnten immer kopmliziertere
Operationen im Kniegelenk
aber auch in anderen Gelenken wie Schulter-
und Sprunggelenk in dieser Technik durchgeführt
werden. Heute ist es möglich fast alle opeativen Eingriffe bis auf
die Implantation von Kunstgelenken arthroskopisch durchzuführen.
Über kleinste Löcher (Inzisionen)
von etwa 5-7 mm Durchmesser kann eine Arthroskop (Stablinsensystem), das
mit einer Miniaturfarbfernsehkamera verbunden ist, in das Gelenk eingeführt
und das Innere des Gelenkes auf einem Monitor betrachtet werden.Zu diesem
Zweck muß das Gelenk zuerst mit Flüßigkeit gefüllt
werden. Über weitere Löcher (Inzisionen) können dann
Operationsinstrumente in das Gelenk eingeführt und Operatioenen an
verschieden Strukturen wie zum Beispiel Meniskus, Knorpel, Bändern
und andere mehr durchgeführt werden.
Der Vorteil dieser Technik besteht darin,
daß nur mehr sehr kleine Schnitte notwendig sind um an die gewünschte
Struktur im Gelenk zu kommen. Dadurch wird die Operations-, Heilungs- und
Rehabilitationsdauer verkürzt und die Komplikationsrate deutlich
gesenkt . Zudem ist es möglich durch die wesentlich bessere
Sicht sehr viel genauer zu operieren beziehungsweise Opeationen durchzuführen,
die auf Grund ihrer Komplexität und Kleinheit der Strukturen
in offener Technik nicht möglich wären.
OPERATIONSINSTRUMENTE
Arthroskop |
Mirkofernsehkamera |
Verschieden Faß- Schneide- und Fräßinstrumente
Hakenfasszange |
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IM OPERATIONSSAAL
Waschen vor der Operation |
Knie steril abgedeckt |
Knie abgedeckt |
Stichinzision |
Miniaturkamera mit Fernsehbild |
Operationsinstrumente |
Innenmeniscus |
Außenmenischsu |